Eisfabrik Berlin - Mitte


Aussenstellen in Hannover


Startseite Umgebung Zukunft Spreeufer Links Bilder Aktuelles Kontakt Was tun



Auf der Suche zur Geschichte der Norddeutschen Eiswerke stießen wir in der Literatur auf Aussenstellen der Norddeutschen Eiswerke in Hannover, Frankfurt am Main und Wien.

Zu Hannover fanden wir folgende Textzeilen:

"Die drei Eiswerke, Neues Eiswerk, Hannoversches Eishaus und Norddeutsche Eiswerke liefern jährlich ca. 100,000 Centner Roheis, während der Konsum 10 Jahre zuvor kaum ein Drittel betrug.".

Das veranlaßte uns in diese Richtung weiter zu suchen.
Auf Anfrage erhielten wir vom Freundeskreis des Historischen Museum Hannover folgende Informationen zu den Norddeutschen Eiswerken in Hannover:

In unserer Sammlung finden sich keinerlei Hinweise auf die Norddeutschen Eiswerke.

Damit Sie aber nicht völlig ohne neue Erkenntnisse bleiben, habe ich kursorisch die hannoverschen Adressbücher nach Einträgen der Firma durchsucht und kann Ihnen Folgendes mitteilen:

Die Firma Norddeutsche Eiswerke, Actiengesellschaft, wird erstmals im Adressbuch 1874 genannt mit dem Firmensitz Andreaestraße 11. Bereits ab 1876 wechselt der Firmensitz in die Große Aegidienstraße 33 und bleibt dort bis zur Auflösung der Firma im Jahr 1915 oder 1916. Bis 1899 wird nur die Adresse Große Aegidienstraße genannt, so dass angenommen werden kann, dass dort auch produziert worden ist.

Von 1899 bis 1902 wird zusätzlich als „Eisfabrik und Kühlhaus“ die Adresse Vordere Schöneworth 10 (das war in der unmittelbaren Nähe des Güterbahnhofs) genannt.

Weiter verfügte die Firma über ein Lager am Südbahnhof. Von 1902 bis 1915 (oder 1916, das Adressbuch fehlt in unserer Bibliothek) waren Eisfabrik und Kühlhaus unter Engelbosteler Damm 68 zu finden.

Die Firma war dort auch Eigentümer. 1917 ist als Eigentümer die Firma Bode, Geldschränke usw. eingetragen. Das Haus ist kriegszerstört.

Beispielhaft sollen hier noch die Geschäftszweige der Norddeutschen Eiswerke im Jahr 1900 genannt sein: „Roheis, Kunsteisfabrik und Fabrikation von Eisschränken, Kohlen- und Kokshandlung“.

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Angaben gedient zu haben.



Die Initiative zum Erhalt der Eisfabrik dankt dem Freundeskreis des Historischen Museum Hannover für diese doch ausführlichen Infomationen.


Eine kleine Ergänzung zur Hannoverschen Eisgeschichte

Kein Abriss der Eisfabrik, Kein Abriss der Kühlhäuser!!!!


E-Mail

eisfabrik@berlin-eisfabrik.de

Zurück zur Geschichte


tml>